Presse Archiv: Januar 2019

Beim Juleica – Aufbaukurs ging es digital ans Werk

Im Jugendgästehaus in Fensdorf kamen diesmal Ehrenamtliche aus der Kinder- und Jugendarbeit zusammen. Das Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises hatte zum Juleica-Aufbaukurs innerhalb der Reihe „Explore“(Entdecke) eingeladen. Innerhalb dieser Reihe gab es bereits zwei Grundkurse für die Ehrenamtlichen.

Diesmal beschäftigte man sich zunächst mit dem Thema „Öffentlichkeitsarbeit“. Es wurden Grundsätzliches und Herangehensweisen erarbeitet, anschließend aktuelle Webseiten und Plakate kritisch unter die Lupe genommen.

Am nächsten Tag gab Axel Karger vom Kreismedienzentrum Altenkirchen zunächst einen Impuls über „Neue erzieherische Herausforderungen mit digitalen Medien“.

Anschließend begann die Arbeiten mit den iPad‘s® des Kreismedienzentrums und u.a. wurden dabei verschiedenen Apps für die medienpädagogische Arbeit vorgestellt.

Mit diesen erstellten die Teilnehmer übungsweise Präsentationen, Filme und eigene digitale Bücher, die in der Kinder- und Jugendarbeit eingesetzt werden können.

Zum Abschluss der Fortbildungstage gestalteten alle Teilnehmer zusammen einen Gottesdienst, bevor die Schulung gemeinsam dokumentiert wurde.

Am frühen Nachmittag endete dieser Kurs im Jugendgästehaus Fensdorf. Aus der Sicht der Jugendlichen war es eine gelungene Schulung und sie freuen sich auf weitere Angebote.

Axel Karger vom Kreismedienzentrum Altenkirchen gab den Teilnehmenden einen Impuls über „neue erzieherische Herausforderungen mit digitalen Medien“. (Text und Bilder: Jugendreferat des Kirchenkreises)

Presse Archiv: Oktober 2018

Tief bewegt ist eine kleine Delegation des Kirchenkreises von einer rund zweiwöchigen Reise aus dem Partnerkirchenkreis Muku (Kongo) zurückgekehrt. Die Freusburger Gemeindepfarrerin Almuth Germann und die beiden Jugendmitarbeiter Karolin Schukowski (Gebhardshain) und Michael Utsch (Kirchenkreis) hatten sich trotz schwieriger Voraussetzungen (immer wieder aufflackernde kriegerische Auseinandersetzungen und Ebola -Fälle) auf den Weg zu den afrikanischen Freunden gemacht. Die beiden, deren Besuchsschwerpunkt naturgemäß „Jugendarbeit“ war, berichteten der Synode anschaulich in Wort, Bild und Ton, wie sehr man sich über den Besuch der Deutschen in dem weitläufigen kongolesischen Partnerkreis gefreut hat. Noch immer ganz bewegt erzählten sie von sehr positiven Entwicklungen im Kirchenkreis Muku (u. a. Fertigstellung eines dringend benötigten Lager- und Verkaufshauses, das insbesondere auch der Existenzsicherung von Frauen dient) und den täglich wachsenden Herausforderungen (instabile politische Lage, Rückschläge in der Landwirtschaft und fehlende Infrastruktur im medizinischen und verkehrstechnischen Bereich). „Eigentlich sind die Voraussetzungen im Kongo angesichts von Bodenschätzen und akzeptablen klimatischen Bedingungen sehr günstig“, bilanzierten sie. „Aber die Menschen vor Ort können davon nicht profitieren!“

Der synodale Ausschuss für „Ökumene, Eine-Welt und Partnerschaftsarbeit“ im Kirchenkreis will sich gemeinsam mit dem Delegations-Trio in der kommenden Zeit intensiv damit beschäftigen, wie man angesichts der Herausforderungen eine weiterhin „aufbauende Partnerschaftsarbeit“ pflegen kann. „Wir sind sehr bereichert zurückgekommen“, unterstrichen die beiden Jugendmitarbeiter, „und davon wollen wir auch den Freunden in Muku wieder etwas zurückgeben!“

Einen liebevoll gebastelten „Freundschaftsring“ aus Bananenblättern, der von zwei stilisierten weißen und schwarzen Partnern aus Altenkirchen und Muku getragen wird, hatten die Muku-Reisenden als Geschenk der afrikanischen Freunde mitgebracht und überreichten ihn mit vielen guten Wünschen der Superintendentin.

Die beiden Jugendmitarbeiter Karolin Schukowski (rechts) und Michael Utsch waren jüngst für rund zwei Wochen im kreiskirchlichen Partnerkreis in Muku (Kongo) und berichteten der Kreissynode in Betzdorf von ihren Erlebnissen und Eindrücken. Einen „Freundschaftsring“ (rechts) hatten sie als Geschenk der kongolesischen Freunde mitgebracht und berichteten, wie sehr man sich in dieser kriegs- und krisengebeutelten Region Afrikas über das persönliche Miteinander gefreut habe. Fotos: Petra Stroh

Quelle: Ev. Kirchenkreis, Auszug aus dem Bericht zur Kreissynode November 2018, Verfasser: Petra Stroh (Öffentlichkeitsbeauftragte, Ev. Kirchenkreis Altenkirchen)

Die Delegation aus unserem Kirchenkreis mit den afrikanischen Freunden vor dem kirchlichen Verwaltungsgebäude in Muku. Foto: Kirchenkreis Muku
Die beiden Jugendmitarbeiter Karolin Schukowski (rechts) und Michael Utsch waren jüngst für rund zwei Wochen im kreiskirchlichen Partnerkreis in Muku (Kongo) und berichteten der Kreissynode in Betzdorf von ihren Erlebnissen und Eindrücken. Einen „Freundschaftsring“ (rechts) hatten sie als Geschenk der kongolesischen Freunde mitgebracht und berichteten, wie sehr man sich in dieser kriegs- und krisengebeutelten Region Afrikas über das persönliche Miteinander gefreut habe. Fotos: Petra Stroh Quelle: Ev. Kirchenkreis, Auszug aus dem Bericht zur Kreissynode November 2018, Verfasser: Petra Stroh (Öffentlichkeitsbeauftragte, Ev. Kirchenkreis Altenkirchen)

Presse Archiv: April 2018

Aufgetankt beim Biker - Gottesdienst

Ein herzliches Dankeschön für viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gab es von Pfarrer Michael Straka (Bildmitte) an Agnes und Gerhard Weller.

Wo kann der Mensch auftanken? Wie voll ist der ‚persönliche Lebenstank‘? Wenn es auch – wie selten bei einem Gottesdienst ein bisschen intensiver nach Benzin roch -, so wollte Prediger Michael Utsch beim Biker-Gottesdienst im „Westerwald-Museum“ in Steinebach die rund 150 Besucherinnen und Besucher eher zu einem Blick nach „innen“ statt auf die Tankuhr ihres Zweirades einladen.

Bei strahlendem Sommerwetter kamen zur zweiten Auflage eines Motorradgottesdienstes im „Westerwald-Museum“ in Steinebach wieder viele Menschen auf zwei Rädern, aber auch mit Autos und per pedes, zusammen. Die Kirchengemeinde Gebhardshain und das Ehepaar Weller vom Motorradmuseum waren wieder die Gastgeber für einen besonderen Gottesdienst in besonderem Umfeld.

Nachdem im Jubiläumsjahr der Reformation 2017 so viele BesucherInnen Freude an dem „außergewöhnlichen Gottesdienst“ nebst entsprechendem Nebenprogramm hatten, gelang auch die Neuauflage in 2018.

Ein Team der Kirchengemeinde Gebhardshain hatte gemeinsam mit dem synodalen Jugendreferenten Michael Utsch die Gottesdienst-Gestaltung übernommen. Während Diakon Utsch für die Predigt im Gottesdienst sorgte und die BesucherInnen ‚aufgetankt‘ in die Frühlingssonne entließ, sorgten Günter Schukowski und Pfarrer Michael Straka für weitere Akzente und eine Band der Kirchengemeinde (Karolin Schukowski, Silke Brenner und Valerie Schumann) für Musik und Gesang. An Mischpult und bei der Leitung durchs Gottesdienstprogramm waren zudem Angelina Pfeifer, Thomas Müller und Eric Mundo im Einsatz.

Nachdem sich die Halle am Motorradmuseum – die angesichts der heftigen Sonne auch Schatten bot – gefüllt hatte, gab es zunächst auch Preise für einige der Gottesdienstbesucher.

Als der Besucher mit der „weitesten Anreise“ gesucht wurde, zeigte sich, dass das Gottesdienstangebot auch in einem größeren Umfeld auf Zuspruch trifft. Aus der Nähe von Gießen (Hessen) waren zwei Biker angereist. Auch die Altersspanne der Gottesdienst-BesucherInnen wurden offenbar: Ein 16jähriger aus der Region war der jüngste mit Zweirad angereiste Gast, ein 85jähriger aus Herdorf war ältester anwesender Biker.

Im Gottesdienst, der immer wieder von den Band-Beiträgen bereichert wurde, gab es neben dem Gesang die Möglichkeit mit Kerzen an liebe Menschen zu erinnern, Raum, um „beschwerende Steine“ abzulegen und mit Blumen auf Freudiges zu verweisen.

Nach dem Gottesdienst machten sich etliche BesucherInnen mit ihrem Zweirad auf zu einem gemeinsamen Korso auf einer Strecke von rund 25 Kilometern in die Region. Begleitet von den „Abschwarter Elkenroth“ ging es unter dem Dröhnen der Motoren und mit einheitlichen gelben Bändern in das frühlingshafte Umfeld.

Beim gemeinsamen Mittagessen, Museumsbesuch und fröhlichem Miteinander und vielen „Fachgesprächen“ störten auch leichte Regengrüße von Oben keinen der BesucherInnen.

Ein herzliches Dankeschön der Veranstalter galt den vielen Ehrenamtlichen, die im Vorfeld, im Umfeld und bei den Nacharbeiten des Gottesdienstes und seines Rahmenprogrammes engagiert mitwirkten. Stellvertretend für sie alles erhielten Agnes und Gerhard Weller ein kleines Präsent, alle anderen wurden mit herzlichem Beifall bedacht. Und „frisch betankt für den Alltag“ konnten sich alle GottesdienstbesucherInnen ihrer Wege machen. Die Kollekte des Gottesdienstes kommt der Arbeit der Kinderkrebshilfe in Gieleroth zugute.

Viele positive Rückmeldungen stärkten das Vorbereitungsteam auch im kommenden Jahr wieder das Gottesdienst-Angebot zu machen… PES.

Diakon Michael Utsch predigt
Preise für besondere Gottesdienst-Gäste
Volle Bankreihen im Gottesdienst
Ein engagiertes Team für den Gottesdienst
Vorbereitung für den Korso…
…bei dem sich zwei Gruppen ineinander fädelten.
Ein hübsches Detail inmitten der PS-starken Zweiräder. (Alle Fotos: Petra Stroh)

Presse Archiv: Februar 2018

Konvent der hauptamtlichen JugendleiterInnen in Leutesdorf

In der Jugendherberge im Kloster Leutesdorf am Rhein kamen diesmal die hauptamtlichen Jugendleiterinnen und Jugendleiter zu ihrem jährlichen Konvent zusammen. Auf die gemeinsame Zeit dort wurden sie von Martin Autschbach, Synodaler Jugendpfarrer des Ev. Kirchenkreises, mit einer Andacht eingestimmt.

Konzeptionelle Überlegungen für ein gemeinsames Schulungskonzept standen u.a. im Mittelpunkt des Austauschs der JugendleiterInnen. Ziel dabei: Die schon vorhandenen Strukturen sollen eingebunden werden! Kernpunkte dabei die Explore-Schulung und die Juleica-Ausbildung im Kirchenkreis Altenkirchen. Ein Praxistag für alle ehrenamtlichen MitarbeiterInnen aus den Gemeinden im Kirchenkreis soll das Konzept ergänzen.

Neben vielen Berichten und Terminabstimmungen interessierte die engagierten Jugend-Mitarbeitenden diesmal ganz besonders das Thema „Psychiatrische Erkrankungen bei Kinder und Jugendlichen“. Hierfür konnte Fred Müller, Heilpraktiker für Psychotherapie, als Referent gewonnen werden. Müller, der neben seiner Tätigkeit in seiner Praxis, auch viele Jahre ehrenamtlich in der Jugendarbeit des THW tätig ist, betreut dort auch Einsatzkräfte während und nach psychisch belastenden Einsätzen.
Der Referent spannte dabei einen weiten, sehr interessanten Bogen vom Thema ‚Suizid‘ über Krankheitsbilder hin zur eigenen Achtsamkeit. In der sehr guten Arbeitsatmosphäre der Kleingruppe war dabei viel Raum für Anliegen aus der Praxis.

Wolfgang Plöger und Andreas Roschlau vom Amt für Jugendarbeit, Büro Koblenz, kamen zum Jugendmitarbeitenden-Konvent und berichteten über Aktuelles aus dem Amt und dem Landesjugendring, u.a. zur Jugendsammelwoche und zu anderen Projekten sowie Fördermöglichkeiten.

Mit einem gemeinsamen Mittagessen endete ein inhaltlich gut gefüllter und interessanter Konvent, geprägt von einer wieder guten Gemeinschaft untereinander.
Michael Utsch

 

Aktuelles aus der synodalen Jugendarbeit:

Der nächste Explore/Juleica-Kurs startet im September.
Anmeldeflyer: demnächst im Jugendreferat!
Termine dazu: 21.-23. September 2018 (Modul 1),
25.11.2018 (Modul 2 / Praxistag in Betzdorf),
10.-13.1.2019 (Modul 3).

Die Module 1 und 3 finden im Schullandheim Fensdorf in der Nähe von Gebhardshain statt.

Quelle: Ev. Kirchenkreis Altenkirchen, Bericht: Petra Stroh und Michael Utsch

 

Presse Archiv: Januar 2018

Explore / Juleica Schulung 

endete auf dem Hof Hagdorn in Wissen

Was bedeutet es eigentlich speziell  kirchliche Kinder- und Jugendarbeit anzubieten und zu verantworten? Dies war eines von vielen Themen des Jugendreferates unseres Kirchenkreises bei der abschließenden, dritten,  EXPLORE/Juleica-Schulung, die diesmal im Hof Hagdorn bei Wissen angeboten wurde. Vorausgegangen waren ein mehrtägiges Infomodul sowie ein Praxistag.

Hauptziel der Jugendleiter-Card (Juleica) ist es, einen einheitlichen Qualitätsstandard für die Arbeit als ehrenamtliche Jugendleiter zu etablieren. Dafür muss eine Ausbildung nach vorgeschriebenen Standards absolviert und nachgewiesen werden.
Mit diesem Nachweis kann schließlich die JULEICA beantragt werden.

Die Jugendreferenten Michael Utsch (Kirchenkreis) und Eckhart Weiss (Betzdorf) zeigten anschaulich den 21 interessierten Jugendlichen aus acht verschiedenen Gemeinden/Einrichtungen im Kirchenkreis vielfältige Methoden in der Kinder- und Jugendarbeit auf und gaben theoretische und praktische Impulse für eine gelungene Projektplanung.
Die neuen Inhaber der Jugendleitercard setzen sich außerdem mit den Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes auseinander. Carola Paas, Jugendreferentin/Altenkirchen, referierte über wichtige Themen wie Kindeswohlgefährdung/Kindesschutz und die Selbstverpflichtungserklärung.
Anschließend wurden Konflikte und Gefährdungen im Jugendalter thematisiert und wie eine gute Kommunikation zustande kommt. Auch eine kleine Erkundung des Bioland-Hofs stand auf dem Programm. Am Ende hielten die Jugendlichen ihre Teilnehmerbescheinigungen in den Händen und feierten gemeinsam einen Abschlussgottesdienst.

 

(Quelle Bericht: Ev. Kirchenkreis Altenkirchen, PES)

Fröhliche Gesichter bei der jüngsten Schulung von ehrenamtlichen Mitarbeitenden in der Kinder- und Jugendarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Altenkirchen. 21 TeilnehmerInnen wurden von den Jugendreferenten Michael Utsch und Carola Paas (Kirchenkreis) und Eckhart Weiss (Betzdorf) intensiv für die Jugendleiterkarte (Juleica) ausgebildet. Zur Ausbildung gehörte auch das Intensiv-Abschluss-Seminar, diesmal  auf Hof Hagdorn bei Wissen. Foto: Kirchenkreis

Presse Archiv: Juni 2017

Newcomer Open Air am Barbaraturm


Dritter Gottesdienst an „ungewöhnlichem Ort“ in Malberg

Mit dem dritten großen Openair-Gottesdienst an „ungewöhnlichem Ort“ im Jahr des Reformationsjubiläums, wurden in  unserem Kirchenkreis am Barbaraturm in Malberg diesmal auch verstärkt junge Menschen angesprochen.
Obwohl es noch am Mittag stark regnete, kamen doch etliche Menschen auf den Hügel über Malberg und erlebten fünf ereignisreiche Stunden – mit buntem Beiprogramm und Gottesdienst.

Freie Sicht gab es dank der sauber gespülten Luft bis zum Siebengebirge und nicht wenige BesucherInnen trauten sich auch auf den 22 Meter hohen Turm und genossen die Aussicht. Wer wollte, konnte gleich oben auf der Aussichtsplattform auch aktiv werden: Papierflieger wurden hier in luftiger Höhe gebastelt und schwebten dann über das Festgelände. Je nach Fingerfertigkeit und Böen flogen dann die weißen Flieger mehr oder minder weit übers Turmarreal.
 „Newcomern“, aber auch alle anderen Interessierten galt das dritte und letzte Angebot der diesjährigen Gottesdienst-Reihe im Jubiläumsjahr im Rahmen der landeskirchenweiten Aktion „95 Gottesdienste an ungewöhnlichen Orten“.

Rund um das Turmgelände bei Malberg gab es ein spannendes Programm mit Musik und Aktion von 15 bis 20 Uhr und der Wetterlage entsprechend hatte sich doch eine beachtliche Anzahl von BesucherInnen eingefunden.
Besonders am Nachmittag schauten Familien mit kleineren Kindern vorbei und ältere BesucherInnen nutzen die schöne Atmosphäre des weitläufigen Geländes zu der auch ein reichhaltiges Angebot an Kuchen und frischen Waffeln gehörte. Mitglieder der Kirchengemeinde Gebhardshain hatten für das umfangreiche Buffet gesorgt und gegen Spende für die Jugendarbeit konnte man sich bedienen (lassen). Für andere Speisen und Getränke sorgten zudem ansässige Anbieter.

Die jungen Besucher aus der Region erfreuten sich an dem umfangreichen Beiprogramm, das HipHop-Duo „The Prayers“ aus Puderbach, die gleich zu Beginn am Barbaraturm für entsprechenden Sound sorgten. Interessierte konnten sich später auch bei einem Workshop mit den beiden Sängern John und Marc Fech ausprobieren. John und Marc Fech sind Cousins und reisten mit ihrem Team nach Malberg an.

Wer es lieber sportlich mochte, konnte sich bei dem Open-Air-Event entsprechend austoben, messen und erfreuen: Sei es beim Bungee-Run, wo es galt den Gummiseilen zu trotzen oder beim Spiel mit der Riesen-Erdkugel, die geschickt über das Spielfeld auf der Wiese manövriert werden musste .
Kreativität und Geschick waren auch gefragt bei den Aktionen rund um die Papierflieger, es gab zudem Bastel-Angebote, ein lustiges Bilder-Event mit „Martin Luther“ bei dem man sich die Bilder gleich ausgedruckt mitnehmen konnte und ein kniffliges Quiz. (siehe Bilderleiste).

Um 18 Uhr startete der Gottesdienst “Freiheit kennt keine Grenzen!?“
Eric Mundo, ehrenamtlicher Jugendmitarbeiter und Presbyter der Ev. Kirchengemeinde Gebhardshain setzte dabei die entsprechenden Impulse.
Eric Mundo gehört zum gut eingespielten Team der Kirchengemeinde Gebhardshain, das bereits vielfach tolle Jugendangebote und „Newcomer-Gottesdienste“ organisiert hat.  Regelmäßig bietet das Team die Gottesdienste an. Der „Openair-Gottesdienst“ am Barbaraturm war allerdings ein Novum und die Bereitschaft, jährlich nun einen Open-Air-Newcomer-Gottesdienst anzubieten, ist groß. Entsprechende Planungen sollen in Angriff genommen werden.

Eric Mundo ließ in dem Gottesdienst im Jahr des Reformationsjubiläums – rund 130 BesucherInnen waren dabei und saßen vor der Bühne oder im Zelt – Martin Luther in der Business-Welt der Jetzt-Zeit sein „Gewitter-Erlebnis“ haben. Hier meuterte der „aktuelle Luther“ auf, wendet sich insbesondere gegen den Ablasshandel und erkennt, dass nicht das „Geld im Kasten“, sondern die göttliche Gnade die Freiheit schenkt.

„Sola gracia – allein durch die Gnade“, an diesem rotem Faden orientierte sich Mundo: „ Freiheit ist uns von Gott geschenkt, auch die Freiheit in der Bibel lesen zu dürfen!“
„Der Gott der Gnade hat uns die Freiheit gegeben, alles zu tun, was wir wollen! Zur ‚grenzenlosen Freiheit’ gehört auch, das wir selbst erkennen, was uns oder anderen schadet und unser Handeln entsprechend ausrichten!“

Die musikalische Begleitung hatte die „hauseigene Band“ des Newcomer-Teams und ein eigenes Liederheft für den Gottesdienst sorgte für Textsicherheit bei den BesucherInnen, die so die sorgsame Auswahl der neueren Lieder in Deutsch und Englisch gut aufnehmen und mitsingen konnten.

Ziel der Newcomer-Gottesdienste, so Mundo, sei es auch Menschen, die zu den Gottesdiensten  kommen, Zeit und Platz zu Begegnung und Miteinander einzuräumen. Open-Air bieten sich da ausreichend Gelegenheiten. Der Presbyter seiner Heimatgemeinde Gebhardshain ist dankbar für das „tolle Team der Newcomer-Gottesdienste“ und empfindet es als „Geschenk“. PES

Unterstützung:
Veranstalter waren die Evangelische Kirchengemeinde Gebhardshain und die synodale Jugendarbeit im Kirchenkreis. Unterstützt wurde das Jubiläumsereignis vom Kirchenkreis, der kreiskirchlichen Stiftung und der Sparkasse Westerwald-Sieg.

Zum Barbaraturm:
Der Barbaraturm ist ein 2014 errichteter 22 Meter hoher Aussichtsturm auf der Steineberger Höhe nördlich von Malberg.
Bei dem Turmgerüst handelt es sich um einen ehemaligen Förderturm eines stillgelegten Bergwerks in Bad Grund (Harz), der aus den 1930er Jahren stammt, später von engagierten Freunden des historischen Bergbaus erworben und in Malberg neu errichtet wurde. (Quelle: Wikipedia)

Gottesdienst mit rund 130 Besucherinnen und Besuchern
"hauseigene Band" der Newcomer-Gotttesdienste
Bungeerun
Das Hip-Hop Duo "The Prayers"
Spiel mit der "Weltkugel"
Martin am Förderturm
Text: Ev. Kirchenkreis, alle Fotos: Petra Stroh

Presse Archiv: Mai 2017

Mit der JET Ü18 Gruppe auf dem Kirchentag in Berlin

Heimische Aktive und Gäste kehrten erfüllt vom Protestantentreffen zurück

„Wo sonst kann man in dieser Vielfalt mit so vielen Menschen die elementaren Probleme unserer Zeit wahrnehmen, diskutieren, sich orientieren und Informieren?“ Nachhaltigen Eindruck hat der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag  (DEKT) in Berlin bei den Teilnehmenden aus der hiesigen Region hinterlassen.
War es doch ein Protestantentreffen der Superlative: Der Kirchentag in Berlin 500 Jahre nach dem Kircheprägenden Reformationsgeschehen – gleichzeitig in acht weiteren deutschen Städten, die Schauplätze der Reformation waren – und mit großem Abschlussgottesdienst in Wittenberg – das hat es seit Beginn der Laienveranstaltung 1949 noch nicht gegeben. Dabei waren unter den 106.000 Dauerteilnehmern, die aus mehr als 2.500 Veranstaltungen auswählen konnten, allein gut 100 Menschen aus dem Evangelischen Kirchenkreis Altenkirchen. Viele davon mit den beiden Sonderbussen und in verschiedenen Gruppen unterwegs.

Reichhaltiges Angebot

Inhaltlich standen beim 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag mit dem Auftritt zahlreicher prominenter Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Kirche Themen wie Geflüchtete, internationale Konflikte, Rechtspopulismus, das Miteinander der Religionen sowie die Frage nach einem selbstbestimmten Altern in Würde im Mittelpunkt – immer in Verbindung mit dem Reformationsthema.
Gemeinsam nutzten die Teilnehmer aus dem Kreis Altenkirchen die verschiedenen Angebote des reichhaltigen Kirchentagsprogramms in Berlin. Mit viel Freude auch dabei: Die Ü-18-Gruppe des Jugendreferates des Kirchenkreises (rechts Jugendreferent Michael Utsch), die gemeinsam in einer Schule untergebracht war und Jung und Alt in ihre Gruppe integrierten. 

Alle Fotos: privat

Mitwirkung und Gruppenerlebnis

Als heimische Mitwirkende bereicherte der Wissener Gospelchor „Da capo – Living Gospel“  unter Leitung von Daniela Burbach auch aktiv den Kirchentag mit seiner Musik, während der Altenkirchener Ullrich Seim, der im Vorstand der Eine-Welt-Gruppe in der Kreisstadt agiert, in Berlin aktive Standarbeit für ein Projekt in Myanmar leistete. Auch wieder dabei: Eine ökumenische Schülergruppe vom Gymnasium Betzdorf und der „Verlag am Birnbach“ mit seinem Angebot.
Für BläserInnen aus heimischen Posaunenchören bot sich die Gelegenheit in großen Chören beim Kirchentag zu musizieren; andere Gruppen, wie etwa der CVJM-Männerkreis aus Birnbach oder der „Ü18-Treff für junge Erwachsene des Kirchenkreises“ mit dem synodalen Jugendreferenten Michael Utsch, nutzten die  Gelegenheit, vielfach inspirierende Ideen und Anregungen des reichhaltigen Kirchentagsprogramm für die Vor-Ort-Aktivitäten zu sammeln.
Anregende Diskussionsforen, bereichernde Bibelarbeiten,  gemeinschaftliche Gottesdienste, Konzerte unterschiedlichster Stilrichtungen, Vorträge und hautnaher Kontakt mit politisch Handelnden: in dem bunten Portfolio fanden die Besucher aus Altenkirchen – alle Altersgruppen von Schülern bis Senioren waren vertreten – ihre persönlichen „Kirchentags-Highlights“ und bilanzierten entsprechend zufrieden ihre Berlin-Tage. (Text: Ev. Kirchenkreis Altenkirchen)

Presse Archiv: April 2017

Bikergottesdienst Saisonstart 2017

Rund 200 Motorräder und ca. 300 BesucherInnen beim Open-Air-Gottesdienst – (nicht nur) für Biker in Steinebach

 „95 Gottesdienste an außergewöhnlichen Orten“ heißt eine Aktion der Evangelischen Kirche im Rheinland EKiR im Jahr des Reformations-Jubiläums.

Auch der Evangelische Kirchenkreis Altenkirchen ist mit mehreren Projekten dabei. Start der Gottesdienste an „außergewöhnlichem Ort“ war der Biker-Gottesdienst zum Saisonstart am Sonntag, 9. April.

Am „Westerwald-Museum für Motorrad & Technik“ in Steinebach wurde der Gottesdienst gefeiert!

Gemeinsam wurde er organisiert von der Kirchengemeinde Gebhardshain, dem Westerwaldmuseum in Steinebach und dem Kirchenkreis.

Gestaltet wurde der Gottesdienst von Pfarrer Michael Straka (Gebhardshain) und Jugendreferent Michael Utsch (Kirchenkreis), beide begeisterte Motorradfahrer, sowie dem Siegener Musiker Jörg Sollbach. Die Bühnenmorderation hatten Leonie und Johanna übernommen.

In seiner Predigt zu dem Apostelbrief an die Galater Zur Freiheit hat uns Christus befreit!“ griff Pfarrer Straka  verschiedene Aspekte von „Freiheit“ auf, machte den Weg von Palmsonntag über Golgatha hin zu Ostern deutlich, griff Luthers „Freiheit des Christenmenschen“ auf und ermutigte: „Gott hat mich befreit von allem, was mich in meinem Leben versklaven will“.
Vor der großen Biker-Gemeinde, die sich hier versammelt hatte, stellte der Gemeindepfarrer, der bereits in den Vorjahren Biker-Gottesdienste in der Gebhardshainer Kirche angeboten hatte, mit Blick auf vermeintliche Freiheiten, die die Biker bei ihren Touren erspüren, aber auch klar: „Freiheit ist nicht Anarchie, sie hat Grenzen. Grenzen, die mir, aber auch dem anderen lieb und teuer sind!“

Nach dem Open-Air-Gottesdienst drehten rund 100 der MotorradfahrerInnen bei strahlendem Frühlingswetter eine rund 40minütige Runde in der Region. So ging es unter anderem auch ins Daadener Land. Danach gab es Eintopf und viel geselliges Miteinander am und im Museum.

Ein herzliches Dankeschön an alle BesucherInnen, aber vor allem dem Ehepaar Weller und dem Team des Westerwald-Museums, der hiesigen Polizei und den „Abschwarter Elkenroth“, die den Korso managten, dem Gottesdienst-Team und Jörg Sollbacher und vielen freiwilligen HelferInnen.

Dank auch für die finanzielle/technische Unterstützung an CVJM Betzdorf, CVJM Kreisverband Westerwald, der Stiftung des Ev. Kirchenkreises, der Spedition Hermann und dem Kirchenkreis.
 

Aus Nah und Fern kamen die rund 300 BesucherInnen des Gottesdienstes. Einige hinterließen auch PINS mit ihrem Wohnort. Als weitangereiste Teilnehmerinnen ‚outeten‘ sich zwei Frauen aus dem Sauerland.

Neben vielen AK-, NR-, WW-, SU-, SI-, OE-, MK-Kennzeichen, gab es auch TeilnehmerInnen aus OF, K oder BM…

Als älteste mit dem Motorrad angereiste Gottesdienstbesucher meldeten sich ein 83jähriger und 84jähriger (aus Betzdorf und Nephten); jüngste Teilnehmer waren zwei Siebzehnjährige aus der Region.

All diesen „Herausragenden“ überreichte Michael Utsch vom Evangelischen Kirchenkreis Eintrittskarten fürs Museum.

Text: Petra Stroh – Fotos: Kirsten Galla und Petra Stroh

Presse Archiv: Februar 2017 _ 02

Zukunftsplanungen in alten Gemäuern

Konvent der Jugendmitarbeitenden tagte diesmal in Koblenz

Es ist schon Tradition, dass sich die Hauptamtlichen der Jugendarbeit in Kirchenkreis und den Gemeinden einmal jährlich zu einem mehrtägigen Konvent treffen und dabei ihre Arbeitsbereiche in den Blick nehmen, Zukunftsprojekte planen und sich weiterbilden. Die Leitung des Konvents hatten die beiden Kirchenkreis-Jugendreferenten Carola Paas und Michael Utsch übernommen.

Diesmal kam man in der Jugendherberge in Koblenz zusammen. Hier – auf der Festung in Ehrenbreitstein – wird an Pfingsten auch das große ökumenische „Christusfest“ im Reformationsjubiläumsjahr gefeiert. Es ist schon im Blick auf Gemeindefahrten, aber auch in der Jugendarbeit. So nutzten die Hauptamtlichen die Gelegenheit, sich bereits das Festgelände einmal anzuschauen. Auch das Amt für Jugendarbeit, das in Koblenz ansässig ist, wurde beim Konvent besucht.

Wichtige Themen im Konvent der Jugendmitarbeitenden war neben dem Austausch, der Jahresplanung und deren Koordination, diesmal die Notfallseelsorge. Jugendpfarrer Martin Autschbach referierte dazu.
Auch die Themen „Inklusion“ und die künftige Arbeit des Jugendreferates beschäftigten die Konvent-Teilnehmenden.
„Es war wieder eine gute und produktive Zeit in den alten Gemäuern der Festungsanlage“, bilanzierte die Gruppe.
Im Februar 2018 soll das nächste Treffen sein, dann kommt man in der Jugendherberge in Leutesdorf zusammen.

(Quelle: Ev. Kirchenkreis Altenkirchen)

Presse Archiv: Februar 2017

Altenkirchener Konfis gewannen das Turnier

Ausscheidung beim KonfiCup in Betzdorf/ Nächste Runde in Mönchengladbach

Am Samstag, 18. Februar, trafen am frühen Morgen in der Sporthalle des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums Betzdorf/Kirchen die vier Konfi-Mannschaften zur Ausscheidung des „Konfi-Cup 2017“ des Kirchenkreises Altenkirchen aufeinander.
Vertreten waren die Kirchengemeinden Altenkirchen, Gebhardshain und Hamm/Sieg.

Nach einleitenden Worten von Michael Utsch aus dem Jugendreferat des Kirchenkreises Altenkirchen und einer Andacht von Pfarrer Andreas Stöcker (Hamm), Synodalbeauftragter für die Konfirmandenarbeit im Kirchenkreis wurden die Paarungen ausgelost.
Zunächst trafen die beiden Mannschaften aus Hamm aufeinander. In einem von Fairness und viel Spaß an der Sache geprägten Spiel siegte schließlich Hamm I.
In den sich anschließenden spannungsreichen Spielen kristallisierten sich als Endspielgegner die starken Mannschaften aus Altenkirchen und Gebhardshain heraus.
Turniersieger wurde dann das Team aus Altenkirchen.
Diese werden am 25. März dieses Jahres in der „Soccerarena“ in Mönchengladbach um den „Präses-Pokal“ spielen und auf die anderen erfolgreichen Teams aus den übrigen Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche im Rheinland treffen.

Ein herzliches Dankeschön der Organisatoren des Kirchenkreises, Michael Utsch und Andreas Stöcker, galt den Verantwortlichen der Sporthalle des Gymnasiums, die die Ausrichtung des Turniers an dieser schönen Soprtstätten möglich gemacht haben!
(Quelle: Ev. Kirchenkreis Altenkirchen)